Archivberichte von unseren Baustellen
Baustellennews von Wilhelm+Mayer
Fast ein Schneckenhaus...

Ebenso glücklich waren Bauleiter Ing. Manfred Feuerstein und Polier Kathan Peter und seine Mannschaft, die dafür sorgten, dass die Schalung an den Bestimmungsort gelangte, mit Stahl bewehrt und mit Beton vergossen, seine zukünftige Funktion erfüllen kann.
Wasserbehälter Gisingen

Zur Erhöhung der Sicherheit der Wasserversorgung der Stadt Feldkirch errichtet das Wasserwerk einen neuen Hochbehälter in Gisingen mit einem Speichervolumen von 4.500m³. Zu diesem Zwecke wurde das Detailprojekt durch das Ingenieurbüro M+G Ingenieure, Feldkirch überarbeitet und dem Stand der Technik angepasst.
Das Gesamtvolumen wird auf zwei kreisrunde Kammern mit je 22m Durchmesser und 7m Höhe aufgeteilt. Zwischen diesen beiden Kammern wird das Bedienungsgebäude mit allen Zu- und Ableitungen sowie Lüftungsanlagen situiert. Der Hochbehälter wird so in das Gelände eingepasst, dass möglichst wenig Aushub abgeführt bzw. Schüttmaterial zugeführt werden muss.
Nach dem Zuschütten werden von diesem großen Bauwerk nur noch der Eingang und der Entlüftungsschacht sichtbar sein. Das Gelände wird anschließend wieder der Natur angepasst und bepflanzt. Die Verbindung mit dem bestehenden Leitungsnetz erfolgt im Föhrenweg. Während der Bauphase wird der Rheintalblickweg in den Hang verlegt und auf der Baustelle eine Aussichtsplattform mit Plänen als Bürgerinformation eingerichtet.
Nach einem speziellen Auswahlverfahren, wurde Wilhelm & Mayer mit den Baumeisterarbeiten betraut. Neben dem Preis, waren unsere Fähigkeiten und Referenzen im Bereich „Sichtbeton“ ausschlaggebend. Der Auftrag bedeutet einen Umsatz von fast 1,5 Mio. € für das Bauunternehmen.
(Quelle) Stadtwerke Feldkirch / 3. Februar 2005
Wasserhaus St.Arbogast

Das Wasserhaus ist eine begehbare Skulptur, die die Elemente Luft, Licht, Erde und Wasser erlebbar macht und den Betrachter für das kostbare Gut " Wasser" sensibilisieren soll.
Besucher aus Vorarlberg und dem benachbarten Ausland, genossen die stimmungsvolle Eröffnung, bei der das Wetter bereits eine einzigartige Lichtdramaturgie auf das Kunstwerk projezierte.
Diese Skulptur genießt in Fachkreisen bereits jetzt große Anerkennung. Die nächtliche Beleuchtung des Wasserhauses ließ das auch den Laien leicht nachempfinden.
Wilhelm & Mayer ist stolz, zur Qualität dieses Kunstobjektes beigetragen haben zu dürfen und gratuliert dem Künstler, dem Proponentenkomitée und der Gemeinde zur Verwirklichung dieses außergewöhnlichen Bauwerks.
Spektakuläre Brückenmontage

Die Zufriedenheit der Auftraggeber formulierten die beiden Bürgermeister Dr.Othmar Kraft (Bludenz) und Helmut Zimmermann (Bürs) wie Folgt: "Ein großer Dank gebührt allen ausführenden Firmen. Es ist nicht selbstverständlich, dass das Versetzen eines solchen Bauwerks ohne Probleme über die Bühne gegangen ist."
Die Brücke ist 31,80 m lang, 4,10 m breit und hat ein Gewicht von 90 to.
Nächtliche Großaktion

Das Wetter hält und in Rekordzeit werden die knapp 340 to Mischgut eingebaut. Pünktlich um 06.00 Uhr wird die Sperre aufgehoben und der Auftraggeber, die Vorarlberger Landes-regierung, kann sich freuen, dass die Lustenauerstraße zwischen Hohenems und Lustenau wieder ungehindert dem Verkehr zur Verfügung steht.
Wilhelm & Mayer ist stolz auf die Leistung der beteiligten Mitarbeiter und bedankt sich für deren außergewöhnlichen Einsatz.
Historisches Kleinkraftwerk

Um das, aus den ausgehenden 50er Jahren des 20.Jahrhunderts stammende Kraftwerk an den heutigen Stand der Technik anzupassen, waren Baumaßnahmen im Fassungsbereich und im eigentlichen Krafthaus notwendig. Die Druckrohrleitung mit 80 cm Durchmesser überwindet einen Höhenunterschied von ca. 100 m. Der erzeugte Strom wird teilweise für den Eigenverbrauch des Hotels verwendet, der Restanteil wird ins Netz eingespeist. 100% Ökostrom aus dem Ländle.
Wilhelm & Mayer ist für die Baumaßnahmen zuständig. Fels- und Aushubarbeiten und entsprechende Betonarbeiten waren vor allem im Bereich des Fassungsbauwerkes und der Staumauer notwendig. Der Maschinenraum wurde zur Gänze neu errichtet.
Der frühe Wintereinbruch führte zu einer kurzfristigen Bauverzögerung. Aber Bauleiter Heinz Egle und sein Team versprechen die Fertigstellung für Frühjahr 2006.
Hochalpine Arbeiten

Neben einigen Touristen, sind es Murmeltiere, die ihre gewohnten Wege durch die Baustelle versperrt sehen. Ein neugieriger Fuchs hat seine Spuren im frischen Beton hinterlassen. Bald wird das Eis auf dem See zu schmelzen beginnen und auch in dieser Höhe der Sommer Einzug halten. Dann aber werden unsere Leute schon wieder an anderer Stelle ihr Bestes geben.
Wasser für Feldkirch

Der Auftrag stellt höchste Anforderungen an das technische Know-How und die Ausführungsqualität unseres Unternehmens. Bereits der Aushub für die riesige Anlage war eine Herausforderung. Von den ca. 5.000m³ Aushub waren 4.500 m³ Felsaushub. Für die Sicherung der Baugrube waren 500 m² Spritzbetonflächen erforderlich. Bauleiter Ing.Manfred Feuerstein und Polier Wolfgang Jenni mit seinen Mitarbeitern sorgte für die Erledigung dieses ersten Bauabschnittes.
Nachdem die Innenflächen der Trinkwasserbehälter nicht weiter nachbehandelt werden, müssen diese aus einem besonders dafür geeigneten, hohen Anforderungen entsprechenden Sichtbeton gefertigt werden. Dafür musste von der Transportbetonfirma Norm-Beton ein eigenes Betonrezept entwickelt und produziert werden.
Beim Einbau des Betons für die 7 m hohen Wände, musste mit Verlängerungsrohren gearbeitet werden, um zu verhindern, dass die groben Bestandteile des Betons in den oberen Bereichen der Stahlarmierung hängen blieben und sich die feinen Anteile am Boden der Schalung sammelten und so zu einer Entmischung des Betons führen hätten können. Wenn die Decken der Behälter betoniert sind und eine abschließende Druckprobe gemacht worden ist, kann mit der Hinterfüllung des Bauwerkes und der Renaturierung begonnen werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird von den Gebäuden nahezu nichts mehr zu sehen sein.
Die Sichtbeton- und Baumeisterarbeiten werden von den Partien von Walter Gumilar und Stefan Flaschberger umgesetzt. Für die Bauleitung zeichnet DI.(FH) Christof Marte verantwortlich.
Das fertige Bauwerk wird ein wesentlicher Bestandteil der Wasserversorgung der Stadt Feldkirch sein.




