Dr.-Alfons-Heinzle-Straße 38
6840 Götzis

Drohnenaufnahme einer neuen Wohnanlage von Wilhelm+Mayer in Koblach Kutzen.

Verantwortung für die Region

Wir möchten uns als eines der führenden Unternehmen für nachhaltiges Bauen in Vorarlberg etablieren. Durch umsichtiges Planen und Bauen, den schonenden Einsatz von Ressourcen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern gestalten wir zukunftsfähige Bauprojekte – im Sinne unserer KundInnen, Mitarbeitenden und der Region.

Als regional verankertes Bauunternehmen übernehmen wir Verantwortung für unsere Umwelt, unsere Mitarbeitenden und die Gesellschaft. Wir setzen auf verantwortungsvollen Materialeinsatz, energieeffiziente und ressourcenschonende Lösungen und eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Unser Ziel ist es, nicht nur qualitativ hochwertige Bauwerke zu errichten, sondern auch einen aktiven Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zum Klimaschutz und zum sozialen Zusammenhalt zu leisten.

Im Rahmen einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse haben wir die für uns relevantesten Themen definiert, welche den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zugeordnet konnten.

Tabelle Wesentlichkeitsprofil auf der Seite Nachhaltigkeit von Wilhelm+Mayer Bau.

Umwelt

Der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Ressourcen ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Dazu zählen unter anderem der ressourcenschonende Einsatz von Materialien, strukturierte Abfalltrennung und Wiederverwertung auf den Baustellen sowie Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen. Auch bei der Auswahl von Maschinen, Fahrzeugen und Bauverfahren achten wir gezielt auf Umweltverträglichkeit. Bestehende Initiativen und Verbesserungen überprüfen wir regelmäßig und passen sie an neue Anforderungen an.

Tortendiagramm Gesamtemissionen abgebildet auf der Seite Nachhaltigkeit von Wilhelm+Mayer Bau.
Tortendiagramm Scope 1 Emmissionen abgebildet auf der Seite Nachhaltigkeit von Wilhelm+Mayer Bau.

FAKTEN (Stand 2024):

gesamte THG-Emissionen1278 tCO2e
THG-Emissionen pro Mitarbeiter3,85 tCO2e
Gesamtstromverbrauch522 Mwh
Gesamtenergieverbrauch3823 MWh
gesamtes jährliches Abfallaufkommen2797 t, davon werden 2617 t wiederverwertet oder wiederverwendet
Wasserentnahme1069 m³

Unsere Ziele:

  • - 20% bei den Scope 1 Emissionen bis 2030
  • - 30% Gesamtenergieverbrauch
  • - 30% Wasserentnahme bis 2035
 
Beispiel: Maßnahmen im Bereich Klimaschutz

Geplant sind Investitionen in den Maschinenpark und die Flottenerneuerung, insbesondere durch den verstärkten Einsatz von Elektromobilität sowie effizienteren und energieeffizienteren Geräten. Als zentrale Maßnahme wird zudem die Nutzung alternativer Treibstoffe wie HVO-Diesel analysiert, einschließlich der erforderlichen Umstellung der Tankstelleninfrastruktur und der Prüfung der Flottentauglichkeit. Ergänzend werden Möglichkeiten zur Abwärmenutzung bewertet sowie Optimierungen der Transportwege vorangetrieben, um weitere Effizienz- und Nachhaltigkeitspotenziale zu heben.

Soziales

Als Bauunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für Sicherheit, Gesundheit und faire Arbeitsbedingungen. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben auf unseren Baustellen und in allen Unternehmensbereichen oberste Priorität. Durch klare Sicherheitsstandards, regelmäßige Unterweisungen sowie den Einsatz geeigneter Schutzausrüstung sorgen wir für sichere Arbeitsplätze. Die fachliche Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden, insbesondere die Lehrlingsausbildung, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer sozialen Verantwortung. Ein respektvolles Miteinander, Verlässlichkeit und langfristige Zusammenarbeit prägen unsere Unternehmenskultur.

FAKTEN (Stand 2024):

Anzahl Mitarbeitende310
Arbeitsunfälle33
Durchschnittliche jährliche Schulungsstunden9,3
DiversitätMitarbeitende aus 20 Nationen beschäftigt

Unsere Ziele:

  • - 10% Arbeitsunfälle bis 2030
  • Gender Pay Gap <5% bis 2030
  • 2 Tage Schulung pro MitarbeiterIn im Durchschnitt bis 2030
 
Beispiel: Maßnahmen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit

Zu den laufenden Maßnahmen zählen Baustellenbesichtigungen durch den Betriebsarzt zur Aufdeckung von Gefahren, die Nutzung einer digitalen Datenbank für Arbeitsstoffe zur sicheren Handhabung gefährlicher Substanzen, regelmäßige Schulungen durch eine externe Sicherheitsberatungsfirma, sowie Aktionen und Maßnahmen zum angepassten Gehörschutz und zur Reduktion von Lärm am Arbeitsplatz. Geplant sind darüber hinaus die Erstellung von Arbeitsbildern für Tätigkeiten zur Identifikation potenzieller Gefahren, zusätzliche Schulungen (z. B. zur Absturzsicherung), ein erneutes Nichtraucherseminar, sowie die Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz.

Als Brücke zwischen Wirtschaft und sozialem Umfeld nehmen wir seit jeher unsere unternehmerische Verantwortung in der Region wahr. Wir vereinen Menschen verschiedener Nationen und Generationen unter einem Dach und bieten jedem die gleichen Chancen, bei uns durchzustarten – mit einer erstklassigen Ausbildung und einem professionellen Arbeitsumfeld. Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Teams persönlich zu begleiten, fachlich zu fördern und bestmöglich zu stärken, um gemeinsam die Herausforderungen dieser Zeit zu meistern.

Johannes Wilhelm und Mario Postai
Geschäftsführung
Geschäftsführer Johannes Wilhelm und Mario Postai

Unternehmens-Führung

Eine verantwortungsvolle und transparente Unternehmensführung bildet die Grundlage unseres Handelns. Bei Wilhelm+Mayer bekennen wir uns klar zur Vermeidung von Korruption und Bestechung und handeln nach verbindlichen internen Regeln sowie gesetzlichen Vorgaben. Die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Partnern basiert auf Fairness, Verlässlichkeit und langfristigem Vertrauen. Dabei legen wir besonderen Wert auf regionale Partnerschaften und den kontinuierlichen Austausch mit lokalen Unternehmen und Institutionen. 

FAKTEN (Stand 2024)

Anti-Korruptions- und Anti-Bestechungsgesetzekeine Verstöße

Unsere Ziele:

  • weiterhin vollumfängliche Compliance
  • strategische Weiterentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit
  • kontinuierliche Förderung regionaler Aktivitäten und Austausch mit Gemeinden
 
Beispiel: Maßnahmen im Bereich der Vermeidung von Korruption und Bestechung

Ein Verhaltenskodex soll bis 2030 eingeführt werden und alle relevanten Bereiche gemäß VSME C6 61B abdecken. Ergänzend dazu wird eine Compliance-Schulung vorbereitet, um die verantwortlichen Leitungs- und Fachbereiche schrittweise zu sensibilisieren und zu qualifizieren. Zudem befindet sich ein Beschwerdemanagementsystem ("Whistleblower-System") in Vorbereitung. Es wird evaluiert, wie ein solches System am besten umgesetzt werden kann, sodass es für alle Mitarbeitenden einfach, unkompliziert und anonym nutzbar ist.

Mit unserem Nachhaltigkeitsbericht schaffen wir Transparenz gegenüber unseren KundInnen, PartnerInnen, MitarbeiterInnen und der Öffentlichkeit. Er ist Ausdruck unseres Anspruchs, Ressourcen effizient einzusetzen, Klimaschutz voranzutreiben, faire Arbeitsbedingungen zu fördern und nachhaltige Bauprojekte in der Region umzusetzen. Gleichzeitig bildet er die Grundlage, unsere Nachhaltigkeitsstrategie laufend weiterzuentwickeln und die Bauwirtschaft verantwortungsvoll mitzugestalten.

Auszug aus unseren Referenzen